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Mittwoch, 18. Mai 2011

Quadratgarten

Bei der ersten Recherche über die Anlage der Beete bin ich über den Quadratgarten gestolpert. Im Grunde genommen haben wir mit dem umfunktionierten Sandkasten ja bereits einen Quadratgarten. Die Beete in quadratform anzulegen macht meiner Meinung nach durchaus Sinn, wenngleich ich mir optisch auch schönere Sachen vorstellen könnte. Gehen wir also die Vor- und Nachteile einer quadratischen Anordnung einmal durch.

Vorteile
  • Gut zu bewirtschaften
  • Geringerer Wasserverbrauch
  • einfache Installation
  • Kombination von verträglichen Arten
Nachteil
  • Optik
Tatsächlich fällt mir außer der schachbrettartigen Optik kein weiterer Nachteil einer solchen Anordnung ein. Vielleicht könnte man durch aufgelockerte Formen das strenge Quadrat auflösen. Ich werde mich dieser Tage im Baumarkt also einmal nach geeigneten Materialien für die Einfassung umsehen, am liebsten würde ich dafür Naturstein verwenden, möchte mich aber noch nicht festlegen.

Dienstag, 17. Mai 2011

Bestandsaufnahme Garten

Auf dem Weg zur Arbeit kam heute morgen also die Idee "echtes" Bio zu verwirklichen. Das Schöne mit dem Gesunden zu verbinden, Gartenarbeit mit selbst angebauter Nahrung. Und mit Gartenarbeit meine ich ausdrücklich kein Rasen mähen, Unkraut jäten oder Sträucher zurückschneiden, sondern vielmehr mit bloßen Händen in der Erde graben und die Belohnung in Form von Obst und Gemüse ernten.

Als Erinnerung möchte ich den Bestand aus dem Gedächtnis aufschreiben. Der größte Teil des Gartens besteht derzeit aus Rasen, mittlerweile kann man ihn wirklich so nennen, nachdem er vertikutiert, gedüngt, teils neu eingesäht und vom gröbsten Unkraut befreit wurde. Dazu fällt mir eine Frage aus dem Buch "Shaolin" ein, was ist Ukraut? Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnessel dringen in mein Gedächtnis. Man könnte auch sagen, alles, was nicht eigens gepflanzt wurde, ist erst einmal ungewollt.

Die Terasse wird mit Topfplanzen verschönert, einige davon tragen bereits Früchte, ein Birnbaum, eine Feige, ein kleiner Olivenbaum, eine Johannisbeere und eine Kirsche. Am Zaun hängt ein Topf mit Erdbeeren, auf einer ausrangierten Bank keimen einige Kräuter und Kohlrabi vor. Und dann gibt es noch den ausrangierten Sandkasten, der als Beet dient und derzeit mit Schnittlauch und Möhren bestückt ist, nachdem die Kohlrabi bereits geerntet wurden.

Von diesem kleinen Beet ausgehend, möchte ich den Nutzgarten erweitern. In dem für mich unüberschaubaren Angebot an Gartenbüchern, kam mir der Gedanke, nach Selbstversorgung zu suchen, aber das könnte andererseits zu weit führen. Schließlich möchte ich nicht selber Mehl mahlen oder Nutztiere halten, noch nicht ;-)